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Geocaching in London mit Freud

Ausgestattet mit einem überdimensionalen 1000 Cache Pocket Query ging es für einen Kurztrip über ein Wochenende nach London. Hauptgrund für die Reise war der Wunsch eine Ausstellung des englischen Malers Lucian Freud, die vom 9. Februar bis 27. Mai 2012 in der National Portrait Gallery zu sehen ist, zu besuchen. Natürlich war auch der Gedanke ein bisschen Geocaching mitten in London gehen zu können recht attraktiv. Der Samstag war also reserviert für eine städtische Geocaching-Runde. Von unserem Hauptquartier im nordwestlichen Hackney ging es erst mal mit dem Bus (Fahrtzeit ca. 1 Stunde) zum Picadilly Circus (Stadtmitte sozusagen). Dort angekommen ging es weiter zu Fuß. Leider war das Wetter recht mies – Regen und Kälte haben uns aber nicht abgehalten. Wir haben keine Mysteries versucht, sondern nur normale Caches und einen Earth Cache am Trafalgar-Square.

City Centre

  • Flagge
  • Chinatown
  • Music Street
  • Trafalgar-Square
  • Regen und Kälte
  • Statue
  • Garden
  • Eichhörnchen

Die meisten Caches wurden in kleinen Keylock-Behältern oder Nanos versteckt. Muggels gab es zu Tausenden, aber da jeder doch eher mit sich selbst beschäftigt war, war dies kein großes Problem. Ein Cache, der uns besonders in Erinnerung geblieben ist, hatte die Besonderheit, dass er keinen Cache-Behälter hatte! Ja, auch das ist möglich. Das Logbuch war an einer Tafel von Hunderten Zetteln vergraben und somit fast unsichtbar. Das war irgendwie einfach cool. Auch der Earth-Cache am Trafalgar-Square war recht beeindruckend und hat viel Spaß gemacht. Aufgefallen ist uns, dass die Engländer sich sehr viel Mühe machen den Hintergrund ihrer Cacheverstecke zu erklären, sowohl in geschichtlicher Hinsicht als auch in praktischer „wo ist er der kleine nun zu finden“-Hinsicht.

Weitere Eindrücke

  • Siehst du den Nano?
  • Überblick
  • Musiker
  • Farbarge-Eier
  • Camden Street Gardens
  • Worm-Tee
  • Cache
  • Ye old Church

Das größte Problem, dass wir bewältigen mussten, war einen Cache zu finden mit einer Normalgröße, in dem wir unser mitgebrachtes Sherlock Holmes Geocoin verstauen konnten. Dies gelang uns schließlich in „Camley Street Gardens“ – eine kleine Wildoase mitten in London, wo man auch „Wörmer-Tee“ trinken kann (igitt – ne wir haben es nicht versucht).

Wir wären gerne länger geblieben, um die englische Geocaching Landschaft weiter zu erkunden. Vielleicht ein nächstes Mal, wenn wir mehr Zeit mitbringen können. Allem in allem, gibt es wahnsinnig viel zu sehen und sehr viel zu finden, wenn man die Zeit hat und das Wetter mitspielt. Die Lucian Freud Ausstellung war übrigens der absolute Wahnsinn. Seine Bilder mal live zu sehen ist nochmal ein ganz anderes Erlebnis - kann ich nur empfehlen.


2 Kommentare



[2] Gravatar1
Sascha sagte ...
12. November 2012, 23:59
Website von Sascha

Multi Kulti London ist Klasse !
Besonders Covent Garden ist cool. Bei den Künstler dort könnte sich die ein oder andere Castingshow eine Scheibe abschneiden.

Auch das Haus von Sir Sherlock Holmes ist Klasse. Am Besten haben uns die "Jack the Ripper" Virtuals mit echtem Bonus gefallen.

LG Sascha

[1] Gravatar0
Das Tool sagte ...
11. März 2012, 17:00

Wäre gerne dabei gewesen, aber ich hatte Katzendienst :)