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Island-Tagebuch: Tag 1, Ankunft

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Flug und Fahrt nach Borgarnes, 26. Mai 2012

Der Flug von Frankfurt nach Keflavík war etwas anstrengend, da es im Flieger (Islandair) recht heiß war. Vielleicht lag es an dem tollen deutschen Wetter, das heute bestimmt über 25°C hatte (gefühlte 30°C). Als wir über Island flogen, sahen wir leider schon was uns erwarten würde… Wolken, Wolken, Wolken. Aber darauf waren wir ja vorbereitet.

Der Mietwagenchef

Unten angekommen begrüßte uns der Mietwagen-Firmeninhaber. Genügend Zeit um isländische Kronen noch vom Automaten abzuheben hatten wir auch. Aber das war’s dann auch schon. Einreisetechnisch wurden wir überhaupt nicht kontrolliert. Auch auf der deutschen Seite lief das alles sehr einfach und mit Minimalkontrollen.

Der Mietwagenchef wickelte uns sehr schnell ab. Das Ganze dauerte keine 10 Minuten. Eine Unterschrift, eine Kreditkarte und die Führerscheine vorlegen, Schlüssel in die Hände gedrückt, kurz das Auto, ein Suzuki Jimny mit Allradantrieb gezeigt und das war’s. Der kleine Jimny sieht von außen ganz gut aus, wenn man nicht so genau hinschaut. Tut man es doch, findet man Rost, ein verarzteter, wohl älterer, Schaden am hinteren Stoßstange und na ja, weiter wollten wir dann auch nicht suchen. Der Mietwagenchef meinte noch wir sollen ihn kurz anrufen, wenn wir den Wagen zurückbringen. Falls er irgendwie nicht erreichbar wäre, könnte man das Auto einfach auch zum Flughafen auf dem Parkplatz Nr. 3 abstellen und die Schlüssel stecken lassen (da dieser Parkplatz abgeschlossen wird). Das hat uns schon sehr verwundert! Der Wagen selbst fährt, aber ist sehr gewöhnungsbedürftig, besonders die Gangschaltung, die sehr schwergängig ist. Zudem, fing die gelbe Lampe für das Motormangemanet kurz vor unserem ersten Übernachtungsziel zu leuchten an.

Bilder des Tages

  • Flieger
  • Jimny
  • Bjarg
  • Borgarnes

Die Brücke, die ein Tunnel war

Wir hatten erwartet, unwissend, wie wir waren, dass wir hinter Rekjavík zwei Brücken überqueren müssten, allerdings war die Erste keine Brücke, sondern ein 5 km langer Tunnel (Hvalfjarðargöng), der unter dem Meer verlief. Die Schilder am Eingang sagten uns die Durchfahrt würde 1000 Krona kosten. Als wir dann rauskamen, war das Schalter-Häuschen allerdings zu und weit und breit keine Möglichkeit Geld abzugeben. Nur auf der anderen Seite hielten die Autos und zahlten. Gut dachten wir, dann eben nicht und fuhren weiter.

Wetter und Unterkunft in Borgarnes

Endlich in Borgarnes angekommen ist das Wetter nicht besser. Unterwegs hatten wir teilweise recht starken Regen und es ist ziemlich stürmisch. Morgen soll es etwas besser werden. Wir haben bereits gelernt, "Wenn dir das Wetter in Island nicht gefällt, dann warte 5 Minuten". Hoffen wir mal. Unser Farmhouse "Bjarg" ist jedenfalls ganz nett und gut ausgestattet. Wir sind in einem kleinen, am Haupthaus anliegenden, Haus untergebracht. In unserem Haus gibt es vier Schlafzimmer, eine Küche, eine Dusche und eine separate Toilette. WLAN-Empfang gibt es auch, aber der Empfang ist schwach. Die Besitzerin ist sehr freundlich und wir fühlen uns sehr gut umsorgt. Das ist doch gleich ein guter Start für unsere Reise.

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