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Island-Tagebuch: Tag 10, Jökulsárlón

Bewertung

Svartifoss und Fahrt auf dem Gletschersee, 04. Juni 2012

Die Sonne und die Wärme haben uns verlassen. Stattdessen gibt es nun Nebel, Nieselregen und einen bedeckten, grauen Himmel. Aber wir wollen nicht meckern, denn bis jetzt hatten wir wirklich hervorragendes Wetter. Zuerst haben wir den kleinen Cache hier in Hof gemacht, bei einer sehr süßen kleinen Kirche mit Friedhof. Auf dem Weg zur nächsten Tankstelle kamen wir beim Earthcache in „Skeiðarársandur“ vorbei. Es waren die Reste einer Brücke, die hier 1996, als der gegenüberliegende Vulkan ausbrach, von der Flut zerstört wurde. Dazu gab es wenige Kilometer weiter ein Besucherzentrum. Dort konnte man sich noch mal über alles informieren und von hier aus auch Ausflüge auf den Gletscher machen. Wir haben dort aber nur ein interessantes Video geschaut und einen Kaffee getrunken. Danach sind wir bergauf, zum nahegelegenen Wasserfall Earthcache „Svartifoss“ gelaufen.

Bilder des Tages

  • kirche
  • boot
  • bruecke
  • eisblock

Als Nächstes machten wir uns auf den Weg, um noch mal die Eisberge im Jökulsárlón Gletscher zu sehen. Leider hatte sich das Wetter weiter verschlechtert, sodass wir nicht sicher waren, ob wir heute die geplante Fahrt auf dem Gletscher machen könnten. Wir hatten Glück und dürften das Highlight unseres heutigen Tages erleben. Die Boottour wurde von einem jungen Südfranzosen durchgeführt, der hier jedes Jahr den Sommer verbringt und sichtlich Spaß dabei hatte. Auf dem Weg zurück sind wir noch mal zu einem anderen Gletscher hinaus gefahren. Obwohl dieser nicht ganz so spektakulär war, haben wir uns trotzdem über den beeindruckenden Anblick gefreut und sind anschließend langsam zum Hotel zurückgefahren.

Zusammenfassung (Video)


Da das Essen im Hotel völlig überteuert war und wir auch nicht sonderlich glücklich mit der Gastfreundlichkeit waren, entschlossen wir uns gegen Abend zurück zur 18 Kilometer weit entfernten Tankstelle zu fahren und dort im Trucker-Restaurant zu essen. Dies war eine sehr gute Entscheidung, denn nicht nur war das Essen gut, sondern auch günstig. Für eine Mahlzeit für zwei Personen haben wir dort ein Viertel des Preises, dass wir hätten, im Gästehaus zahlen müssen, bekommen.

Dies ist also unsere letzte Nacht an einem Ort, bei dem wir für zwei Nächte gebucht sind. Ab morgen geht es jeden Tag zu einem neuen Ziel und so langsam naht sich wohl auch das Ende unseres Urlaubs. Allerdings wird es ab morgen ziemlich spannend, da wir nun in die richtig interessante und aktive Vulkangegend kommen. Auch die Geysire warten noch auf uns.

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