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Island-Tagebuch: Tag 11-12, Geysire

Bewertung

Der Leuchtturm und die Geysire, 05.-06. Juni 2012

05. Juni 2012, Öræfi nach Vík

Heute hat sich das Wetter wieder etwas beruhigt und wir hatten zwischendurch etwas Sonne, aber es war recht windig. Der Weg ging heute nach Vík, also nicht zu weit. Auf dem Weg haben wir einige Wasserfälle besucht. Da wir recht früh in Vík angekommen sind, haben wir uns entschlossen die Gegend noch etwas zu erkunden, bevor wir bei unserer heutigen Unterkunft (eine Jungendherberge) einkehrten.

Bilder von Unterwegs

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Das Highlight des Tages war definitiv der Besuch in „Dyrhólaey“. Eine riesige Steinformation, die ins Meer herausragt mit kilometerweitem schwarzem Strand und einem Hügel, auf dem ein wunderschöner Leuchtturm steht. Zuerst hatten wir nicht vor den Leuchtturm näher anzuschauen, da dieser 1,5 km auf der Bergklippe stand, aber da wir sowieso nichts Besseres zu tun hatten und es von unten nicht allzu weit schien, machten wir uns dann doch auf den Weg. Hier durften wir nur einen kleinen, genau markierten, Weg entlang gehen, da das gesamte Gelände wegen nistender Vögel für Besucher gesperrt war. Nach einem recht steilen Aufstieg freuten wir uns umso mehr, über die fantastische Aussicht und über den majestätischen alten Leuchtturm. Als Bonus und Belohnung konnten wir oben angekommen einen Tradi und einen Earthcache machen.

Zusammenfassung (Video)


Zufrieden und glücklich machten wir uns nach dem Abstieg zu unserer heutigen Herberge. Hier wurden wir sehr freundlich von einer jungen Amerikanerin begrüßt. Das Haus war voller leben, sauber, einfach aber gemütlich. Der Haushund war auch sehr freundlich und wollte immer Ball oder eher Vulkanstein spielen. Tja, man nimmt, was man bekommt, so als isländischer Hund.

06. Juni 2012, Vik nach Laugarvatn, nördlich von Selfoss

Eigentlich hatten wir gedacht wir könnten uns den „Eyjafjallajökull“ etwas näher ansehen, zumal es dort in der Nähe auch einen Earthcache gibt, aber dazu kam es leider nicht. In Skógar angekommen, fanden wir heraus, dass es bis hoch zum Anfang des Vulkans 12 Kilometer zu Fuß sind. Die Straße dorthin in momentan gesperrt, wegen „frischen Lava“. Also begnügten wir uns mit einem Stopp im Besuchercenter und ein paar einfachere Caches.

Einen sehr schönen Earthcache gibt es beim Seljalandsfoss Wasserfall. Dort kann man direkt hinter den Wasserfall laufen. Allerdings muss man damit rechnen, etwas nass zu werden. Trotzdem ist es ein besonderes Erlebnis, eine Naturgewalt so nah erleben zu dürfen.

Auf dem Weg zu unserer heutigen Unterkunft im Guesthouse Efsti-Dular, machen wir einen kleinen Abstecher zum großen Geysir. Obwohl es dort recht touristenmäßig zugeht, war es auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort gibt es mehrere Geysire, die unterschiedlich hervorsprudeln. Der große Geysir ist aber nur selten aktiv (zuletzt im Jahr 2000). Als Trost kann man den kleinen „Strokkur“ alle 3 bis 5 Minuten bewundern.

Unsere Unterkunft im Guesthouse Efsti-Dular, eine kleine Rinderfarm, ist ganz okay. Dort kann man gut im hauseigenen Restaurant essen. Allerdings war unser recht einfaches Zimmer direkt im Haus. Lieber wären wir in einer der externen Hütten gewesen, aber man kann nicht alles haben.

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