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Island-Tagebuch: Tag 3, Hvítserkur

Bewertung

Erik the Red und Hvítserkur Rock, 28. Mai 2012

Auf dem heutigen Weg, der teilweise einer Mondlandschaft glich, gab es nur wenige Caches, die wir machen konnten. Ein kleines Highlight war der „Erik the Red“ Cache, der etwas abgelegen auf einem der nördlichen Landzungen liegt. Der Weg dorthin führt entlang der Küste, die man aber erst gar nicht sieht, weil man durch die Berge muss. Allein der Landschaft wegen lohnt sich dieser Weg.

Bilder des Tages

  • Vatnsnesvegur
  • strand
  • Austernfischer
  • Guesthouse

Robben und Vögel, wo man hinschaut

Das absolute Highlight des Tages war unsere heutige Unterkunft „Ósar“. Wir wurden von einem recht jungen und sehr freundlichen Bauern begrüßt, der neben fließendem Englisch auch noch gut Deutsch sprach. Er gab uns die „dritte Hütte“ als Unterkunft – ein süßes kleines Holzhaus, in dem locker zehn oder mehr Personen unterkommen könnten. Wir hatten es für uns alleine. Er empfahl uns gleich an den Strand zu laufen und von dort die Seehunde oder Seelöwen (mir ist der Unterschied nicht ganz klar) anzuschauen. Gesagt, getan. Wir liefen den schmalen Pfad runter zur Küste und trafen auf einen schwarzen Strand. Gegenüber, keine 60 Meter entfernt, lagen bestimmt an die 100 Robben. Einige waren sehr neugierig und schwammen auf uns zu. So konnten wir beobachten, wie immer wieder kleine Köpfe aus dem Wasser auftauchten und uns freundlich, brüllend begutachteten. Auch die Vogelwelt dort ist sehr beeindruckend. Ganz in der Nähe (wir haben uns an den Rat des Bauern gehalten und Abstand bewahrt) hatte eine ganze Kolonie Vögel, auf einem kleinen Feld, ihre Neststätte errichtet.

Zusammenfassung (Video)


Hvítserkur Rock

In der Nähe, weiter Richtung Norden, gab es eine beeindruckende Felsformation, genannt „Hvítserkur Rock“. Die Legende besagt, dass ein Troll es nicht vor Sonnenaufgang nach Hause geschafft hat und er somit versteinert wurde. Die Geologen sind allerdings der Meinung, dass es sich hier um einen „Magma Plug“ (Magmapfropfen) handelt. Eine schöne Sehenswürdigkeit, nicht weit von der Straße. Wir waren erstaunt, dass es hier keinen Earthcache gibt und werden versuchen hier einen genehmigt zu bekommen. Nachträgliche Anmerkung: Das mit dem Earthcache hat leider nicht geklappt, da dem Reviewer, die zu erfüllenden Aufgaben, nicht schwer genug waren und es dort keine Info-Tafel gibt - Schade. Nun ist es fasst 23:50 Uhr und draußen ist es immer noch hell, so als wäre es vier Uhr nachmittags in Deutschland. Mein Kopf ist noch hellwach, aber mein Körper sagt mir ich sollte lieber etwas schlafen. Morgen warten bestimmt neue Abenteuer.

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