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Island-Tagebuch: Tag 5, Húsavík

Bewertung

Wale und eine Panne in Húsavík, 30. Mai 2012

Wie geplant machen wir uns nach Húsavík auf. Auf dem Weg fanden wir einen Cache bei einer wunderschönen Kirche und besuchten anschließend die mächtigen Goðafoss Wasserfälle. In Húsavík angekommen gingen wir gleich zur „Gentle Giants“ Office und haben uns zwei Tickets fürs „Whalewatching“ ab 13:15 besorgt. Ziemlich teuer der Spaß, ab 52 Euro pro Person oder 8500 Krona (aber jeden Cent wert). Bis es so weit war, erkundeten wir die Gegend und waren sehr beeindruckt von dem schönen Ort und Hafen. Die Walbeobachtungstour war ein voller Erfolg, obwohl wir die Wale und Delfine immer nur ganz kurz zu Gesicht bekamen. Trotzdem war dieses Erlebnis sehr beeindruckend. Einer der Buckelwale kam sogar bis auf 15 Meter ans Boot heran. Die ganze Bootstour hat insgesamt drei Stunden gedauert und am Ende gab eine heiße Schokolade an Bord.

Zusammenfassung (Video)


Die Panne und das Glück

Zurück am Auto mussten wir leider feststellen, dass unser kleiner Jeep nicht mehr anspringen wollte. Tja, so ist das, wenn man vergisst, das Licht auszuschalten. Licht anschalten beim Autofahren ist Pflicht in Island. Leider schaltet unser Jimny das Licht nicht automatisch aus, wenn man den Zündschlüssel entfernt. Tja, da standen wir nun. Wir beschlossen, um Hilfe beim nahegelegenen Hafenrestaurant zu fragen. Die freundliche Bedienung wollte uns direkt helfen, hatte aber leider kein Starthilfekabel im Auto dabei. Sie fragte Ihre Chefin, die prompt ihren Mann anrief. Fünf Minuten später kam ein riesiger Jeep auf uns zu. Nun dauerte es keine drei Minuten und wir waren wieder startklar. So eine freundliche und selbstverständliche Hilfe ist uns selten begegnet! Das und die Wale waren definitiv die Highlights des heutigen Tages. Weiter ging es nach Mývatn zum Guesthouse Elda für die nächsten zwei Nächte.

Bilder des Tages

  • godafoss
  • walbeobachten
  • moon
  • myvatn

In Mývatn (Mückensee) angekommen und eingecheckt musste ich feststellen, dass ich einen wunderbaren Sonnenbrand bekommen hatte – vermutlich durch die lange Bootstour. Obwohl es auf dem Boot sehr kalt war, sollte man die Sonne und das Wasser nicht unterschätzen. Sonnencreme sollte man also unbedingt aus Deutschland mitbringen, da man sonst diese teuer vor Ort besorgen muss. Unsere Unterkunft im Guesthouse Elda ist in Ordnung. Es ist sauber und der Besitzer freundlich. Nur war das Zimmer doch sehr klein und unser Haus ziemlich voll, deswegen nur 3 1/2 Punkte, aber ansonsten völlig ausreichend. Die Einrichtung ist einfach und zweckmäßig. Nicht weit weg gibt es einen Supermarkt und eine Tankstelle. In der Nähe soll es ein Thermalbad „Jarðböð“, ähnlich der blauen Lagune geben. Allerdings wesentlich günstiger - da wollen wir morgen mal vorbeischauen.

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