Zum Inhalt springen

Island-Tagebuch: Tag 7, Djúpivogur

Bewertung

Im Strom der Wasserfälle, 01. Juni 2012

Der Tag fing gut an, da unser Jimny sofort zu starten war. Erleichtert fuhren wir nach dem Frühstück Richtung Egilsstaðir. Auf dem Weg machten wir einen kleinen Abstecher zum Dettifoss Wasserfall. Hier waren gleich zwei Caches zu holen. Natürlich wollten wir auch den tollen Wasserfall erkunden. Leider haben wir nicht darauf geachtet, von welcher Seite wir dort hinfuhren und so kamen wir auf der falschen Seite an. Somit war einer der Caches außer Reichweite. Dafür hätten wir einen Umweg von 50 Kilometern fahren müssen. Somit gaben wir uns nur mit dem Naturschauspiel zufrieden, was mehr als in Ordnung war.

Bilder des Tages

  • wasserfall
  • dettifoss
  • dettifoss2
  • mondwasser

Leider fiel mir während der Autofahrt ein zu fragen, ob wir das Ladegerät für die Handys eingepackt hatten. Nach Durchwühlen des Gepäcks war klar, wir hatten es in Mývatn vergessen. Was nun? Vierzig Kilometer zurückfahren, oder hoffen, dass es irgendwo doch noch im Gepäck lungert? Wir entschlossen weiterzufahren und uns in Egilsstaðir ein Neues zu besorgen … da wussten wir allerdings noch nicht was uns der Tag noch bescheren würde.

So fuhren wir also weiter, nahmen den einen oder anderen Cache auf dem Weg mit (wobei diese auf dem Weg sehr spärlich sind) und kamen schließlich in Egilsstaðir an. Da wir noch genügend Benzin und auch Verpflegung dabei hatten, entschlossen wir, dass wir hier im Notfall auch morgen noch mal hinkommen könnten, und fuhren weiter zum Seemonster Cache am Ufer des Lagarfljót. Als wir weiter wollten, verließ uns das Glück wieder. Unser Jimny ließ sich mal wieder nicht starten. Nach vier Versuchen, mit Pausen von bis zu 10 Minuten dazwischen, gab er sich endlich gnädig und wir konnten weiterfahren. Die Vorstellung irgendwo in der Pampa stecken zu bleiben war nicht besonders witzig. Unser ursprüngliches Batterieproblem konnte sicher nicht mehr dafür verantwortlich sein, aber den Autovermieter deswegen zu kontaktieren und einen riesen Wirbel zu veranstalten, nun, das wollen wir nicht.

Zusammenfassung (Video)


Eigentlich hatten wir uns entschlossen auf der N1 Richtung Djúpivogur zu bleiben, aber der Öxi-Cache hat uns eine Abkürzung gezeigt, die zu verlockend war und so nahmen wir die kleine 939. Zuerst schien die nicht asphaltierte Straße recht harmlos, aber dann kamen wir auf einmal in ein atemberaubendes Tal und die Straße wurde entsprechend interessanter. Bergauf, bergab, die Straße hat uns auf Trapp gehalten, aber die Umgebung war so atemberaubend schön, dass wir sehr froh waren diesen Weg genommen zu haben. Ja, das war unser Highlight für heute. Kurz nach 18 Uhr kamen wir mit letztem Sprit in Djúpivogur an und konnten noch etwas zum Abendessen besorgen und volltanken. Unsere Unterkunft im Hostel Berunes lag auf der gegenüberliegenden Seite des Fjords. Ein kleines Holzhäuschen war unser und ein sehr netter älterer Hausherr, der uns jeden Wunsch erfüllte. Zum Beispiel: Es gab zwar es eine Gemeinschaftsküche, die wir hätten nutzen konnten, nur leider war diese gerade von einem Reisebus in Beschlag genommen. So bekamen wir vom Hausherr einen eigenen Wasserkocher und konnten uns das mitgebrachte Essen in unsere Hütte in Ruhe zubereiten.

| Übersicht |


Kommentiere diesen Artikel

Kommentar (erforderlich) (keine Anzeige) (optional)
Ja, erkenne mich, wenn ich das nächste mal hier bin