Zum Inhalt springen

Island-Tagebuch: Tag 9, Öræfi

Bewertung

Gletscher-Landschaften, 03. Juni 2012

Diesen Eintrag schreibe ich einen Tag später, da wir gestern Abend zu müde waren. Wir fuhren wieder früh los, Richtung Öræfi. Der Ort (wenn man es überhaupt einen Ort nennen kann) ist auf Google Maps schwer zu finden. Auf dem Weg dorthin gab es nicht viele Caches. Dafür gibt es auf dem Weg aber recht viele Sehenswürdigkeiten. Die meisten führen zu diversen Gletschern, die am Fuß meist einen kleinen See haben, der oft mit Eisbergen gefüllt ist. Diese können eine beachtliche Größe haben.

Bilder des Tages

  • fjord
  • gönguleid
  • kettles
  • küste

Auf dem Weg, kurz vor Öræfi, nicht weit hinter Höfn, entschieden wir uns den Hoffellsjökull Gletscher zu besuchen. Dort zweigt eine ungepflasterte Straße von der N1 ab, die bis zum Gletscher hinführt. Die letzten 4 km sind allerdings recht schwierig, da die Steine auf dem Weg immer größer wurden und auch ein kleiner Fluss überquert werden musste. Aber dank Allradantrieb war dies kein Problem, wenn auch recht mühsam und holprig. Für unsere Mühe wurden wir am Ende belohnt, aber auch etwas bestraft, den unsere Jimny Zicke wollte beim Verlassen des Gletschers mal wieder nicht starten. Diesmal hat es 6 oder 8 Versuche benötigt, um „Madame“ wieder in Bewegung zu bringen.

Zusammenfassung (Video)


Etwa 30 km weiter gab es das nächste Highlight des Tages. Hier kamen wir zum Jökulsárlón Gletscher. Dieser ist wirklich sehr sehenswert, da hier die Eisberge sehr groß sind. Allerdings ist es schon eine große Touristen-Attraktion, die man beim Hoffellsjökull Gletscher nicht zu erwarten hat. Hier gibt es auch ein kleines Café und man kann mit einem Amphibienboot im See herumfahren und nicht nur die Eisberge näher sehen, sondern auch Seerobben beim Spielen beobachten. Die Bootsfahrt haben wir uns allerdings für morgen aufgehoben.

Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter zu unserer heutigen Übernachtung im Hotel „Hof1“ (damals hieß es noch „Frost and Fire“). Obwohl dies eine etwas gehobenere Unterkunft ist, waren wir nicht allzu sehr angetan. Die Begrüßung war kühl und das Abendessen recht teuer (32 Euro pro Person für ein einfaches Lammgericht und alles andere extra). Morgen werden wir woanders essen gehen.

| Übersicht |


Kommentiere diesen Artikel

Kommentar (erforderlich) (keine Anzeige) (optional)
Ja, erkenne mich, wenn ich das nächste mal hier bin